21. Juli, 2004

Zum Nachdenken….

Abgelegt unter: Allgemein — Babs @ 17:32

“Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien.
Mehr Bequemlichkeit, aber weniger Zeit.
Mehr Wissen, aber weniger Urteilsvermögen.
Mehr Experten, aber größere Probleme.
Wir rauchen und trinken zu viel, lachen zu wenig, fahren zu schnell, regen uns zu schnell zu sehr auf, bleiben zu lange wach, stehen zu müde auf, lesen zu wenig, sehen zu viel fern und beten zu selten.
Wir haben unseren Besitz vervielfacht, aber unsere Werte reduziert.
Wir wissen, wie man seinen Lebensunterhalt verdient, aber nicht mehr, wie man lebt.
Wir haben dem Leben Jahre hinzugefügt, aber nicht den Jahren Leben.
Wir kommen zum Mond, aber nicht mehr an die Tür der Nachbarn.
Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht den Raum in uns.
Wir können Atome spalten, aber nicht unsere vorurteile.
Es ist die Zeit, in der es wichtiger ist, etwas im Schaufenster zu haben statt im Laden.
Wo moderne Technik einen Text wie diesen in Windeseile in alle Welt tragen kann.
Und wo du die Wahl hast:
Das Leben ändern - oder den Text löschen…”

Was machst du?

    

Österreichische Maßeinheiten

Abgelegt unter: Allgemein — Babs @ 09:01

Dass ein Weg breit ist, wenn er lang ist,
wundert auch keinen mehr -
“Heast, wo woast denn?
Na des woar a brader Weg!„
—-
Dass man endlos wartet und ewig nicht dran kommt,
auch daran hat man sich gewöhnt –
ja selbst,
dass jemand bei einem „auf einen Hupfer“ vorbeischaut,
wird in den seltensten Fällen missverstanden,
und stört selbst nach zwei Stunden noch niemanden.
—–
Schwieriger wird es dann, wenn jemand
um „ein Euzerl“ daneben liegt.
Kann man zum Beispiel auch
um „zwei Euzerl“ daneben liegen?
Waren in grauer Vorzeit
einmal „10 Euzerl 1 Euz“ ?
Und wenn etwas
um „100 Euz“ nicht stimmt,
kann man dann schon sagen:
Na den Unterschied möchte ich Klavier spielen können“ ? Wann hat man etwas
um „ein Haus“ verfehlt oder gar um ein „Eckhaus“ ?
—–
Um welche Mengen handelt es sich wirklich wenn jemand sagt:
Ich bin den ganzen Nachmittag eine Stunde herumgerannt,
I war in 97 Gschäftln, hab 17 Sakkos in 100 verschiedenen Größen
probiert, kein einziges hot ma passt, bis auf zwa, san gar net so schlecht
“.

„I hab „Lawine“ zahlt, und bin fix und fertig,
weil überall a ganzer „Oasch voller Leut woar!”

Wie viele Leute gehen da hinein?

Ja, und wenn besagter Körperteil einer einflussreichen Persönlichkeit gehört, wie viele san scho drin?
—–
Wann wird aus einem „Tröpferl“ ein Tropfen ?
Wann daraus ein „Schluckerl“ ?
Wann kann man von einem „Glaserl“ sprechen?
Bitte, dass ein „Flascherl“ Wein in Österreich meistens ein Doppelliter ist, darf allerdings als bekannt vorausgesetzt werden.
—–
Jedoch, wie groß ist ein „Futzerl“ ?
Wann mutiert es zum „Eckerl“ ?
Wann zum „Stückerl“ ?
Welche Ausdehnung muss ein Körper haben, dass wir ihn in
der Folge als „Trumm“, oder gar als „Mordstrumm“ bezeichnen können?
—–
Wie viel ist ein „bissi“?
Bissi ist besonders heikel,
weil man „bissi“ so Ambivalent verwenden kann.
Na is a bissi vü!” oder aber auch: „Na, is a bissi wenig!“.
Bist ein bissi deppert” trägt noch ein harmloses, fast liebenswertes Irresein in sich.
Während: “Du bist mir scheint a bissi deppert!” bereits auf ernsthaft gestörte Geisteszustände hinweisen möchte.
—–
Die Bereitschaft zur physischen Attacke drückt diese dann
nur noch mehr durch die rhetorisch gestellte Frage aus, wenn sie unter Weglassung sämtlicher Zischlaute gestellt wird, denn: “Heat bid a bidl debad!„
A bidl” das kann man gar nicht anders als drohend sagen.
—–
Alle diese Beiläufigkeiten sind in ihrer Ungenauigkeit keine fixen Größen,
aber als Österreicher lebt man mit ihnen.
Wahrscheinlich könnten Etymologen unter zu Hilfenahme diverser Lautverschiebungen ihre Herkunft einigermaßen klären.
Anthropologen werden unter hervorkramen alter Sitten und Gebräuche weiter Klarheit schaffen können,
egal
ob es sich um ein Trumm,
ein Eckhaus oder
ein Futzerl handelt.
—–

Aber:

NIEMAND, wirklich NIEMAND
kann erklären von wo es kommt
oder gar von welchem Brauch es sich ableitet,
dass wenn jemand gefragt wird,
ob er Beispielsweise seinen Zug erwischt hätte,
dieser dann antworten kann:

“Oba ums Oaschleckn net!”

:-) :-) :-)

20. Juli, 2004

Gefaktes Weblog

Abgelegt unter: Allgemein — Babs @ 11:44

Die Story finde ich echt schräg! Da erfindet jemand 3 Jahre lang eine Person - führt ein Weblog als andere Person und 5000 regelmäßige Besucher fallen drauf rein. *abpeck*

Lest selbst!

Bericht

Abgelegt unter: Allgemein — Babs @ 11:14

Nachdem ich schon nach einem Bericht gefragt wurde, wie es denn mit meinem Weight-Watchers-Projekt funktioniert - hier hole ich ihn natürlich gerne nach.

Nach der ersten Woche (Freitag letzter Woche) waren es 800g weniger. Bei einem Ziel von 20 Kg Abnahme ist das natürlich recht wenig - vor allem wenn man betrachtet dass es “normalerweise” am Anfang schneller gehen sollte.

Andererseits denke ich mir wiederum - ich kann (muss) bei dem Programm so viel essen - da kann es ja gar nicht schneller gehen. Und wenn ich mich so im Web über diverseste Ernährungsthemen umsehe, dann lese ich doch immer wieder dass es ungemein wichtig ist den Körper nicht auf “Hunger” einzustellen, weil sonst die Fettverbrennung nahezu stillgelegt wird. (Notprogramm). Daher ist es o.k. wenn es langsam geht - wichtig ist dass es überhaupt geht und ich dabei auch sogar noch den Genuß habe.

19. Juli, 2004

iiiihhhhhh

Abgelegt unter: Allgemein — Babs @ 18:42

Wenn man das liest, vergeht einem der Appetit auf frisches knackiges Rohgemüse aus dem Kühlschrank :o )

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